Philosophen erörtern gern die Ethik. Dabei unterscheiden sie zwischen Ethik und Moral. Die Moral leiten sie vom lateinischen „mores“ – Sitten – ab, die Ethik hingegen vom griechischen „ethos“, was Stimmung beziehungsweise Charakter bedeutet.
Sie denken, dass Ethik begründbar sein müsse, und bemühen sich deshalb, sie beweisbar zu machen – man denke nur an den Aphorismus des Sokrates: „Wer das Gute kennt, tut es auch!“ Die Sitten sehen sie eher durch die Gewohnheiten und Bräuche eines Volkes geprägt und daher weniger zu ihrem Fachgebiet als in die Zuständigkeit von Ethnologen gehörend.
Ich hingegen verwende den Begriff Moral häufig – allerdings in einer anderen Bedeutung.
Denn Ich vertrete die Ansicht, dass die Sitten eines Volkes rein sein müssen, damit auch seine Stimmung rein sein kann.
Man muss bereits im Kindesalter in den Sitten unterrichtet werden, und durch ständige Übungen muss erreicht werden, dass sie zur Gewohnheit werden.
Daher messe Ich der Notwendigkeit größte Bedeutung bei, dass die Menschen schon von frühester Kindheit an richtige Sitten lernen, mit anderen Worten: eine Verhaltensweise, die sie mit der Muttermilch in sich aufnehmen.
Daher rate Ich dir – und hier muss man von Ethik sprechen –, bereits heute abzuwägen, was in deiner Verhaltensweise positiv ist und mit Meiner Lehre übereinstimmt. Daran halte dich.
Schließe hingegen negative Neigungen aus deinem Leben aus – so lieb sie dir auch sein mögen –, sonst können sie dich eines schönen Tages zugrunde richten.
Halte dich fest an das Positive, Moralische, mit anderen Worten: Ethische, und schwanke nicht, wenn du einmal eine Entscheidung getroffen hast. Bitte Gott um Hilfe, und du wirst dich selbst von den schwersten Ketten befreien können. Denn schlechte Neigungen sind Ausdruck einer über viele Leben andauernden Sklaverei, nicht der Freiheit.
Sai Baba
Sie denken, dass Ethik begründbar sein müsse, und bemühen sich deshalb, sie beweisbar zu machen – man denke nur an den Aphorismus des Sokrates: „Wer das Gute kennt, tut es auch!“ Die Sitten sehen sie eher durch die Gewohnheiten und Bräuche eines Volkes geprägt und daher weniger zu ihrem Fachgebiet als in die Zuständigkeit von Ethnologen gehörend.
Ich hingegen verwende den Begriff Moral häufig – allerdings in einer anderen Bedeutung.
Denn Ich vertrete die Ansicht, dass die Sitten eines Volkes rein sein müssen, damit auch seine Stimmung rein sein kann.
Man muss bereits im Kindesalter in den Sitten unterrichtet werden, und durch ständige Übungen muss erreicht werden, dass sie zur Gewohnheit werden.
Daher messe Ich der Notwendigkeit größte Bedeutung bei, dass die Menschen schon von frühester Kindheit an richtige Sitten lernen, mit anderen Worten: eine Verhaltensweise, die sie mit der Muttermilch in sich aufnehmen.
Daher rate Ich dir – und hier muss man von Ethik sprechen –, bereits heute abzuwägen, was in deiner Verhaltensweise positiv ist und mit Meiner Lehre übereinstimmt. Daran halte dich.
Schließe hingegen negative Neigungen aus deinem Leben aus – so lieb sie dir auch sein mögen –, sonst können sie dich eines schönen Tages zugrunde richten.
Halte dich fest an das Positive, Moralische, mit anderen Worten: Ethische, und schwanke nicht, wenn du einmal eine Entscheidung getroffen hast. Bitte Gott um Hilfe, und du wirst dich selbst von den schwersten Ketten befreien können. Denn schlechte Neigungen sind Ausdruck einer über viele Leben andauernden Sklaverei, nicht der Freiheit.
Sai Baba