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Viele Menschen, die selten auf meine Website gehen, denken, dass es auf dieser Website um Gymnastik, um „Yoga“, geht.
Na ja, wenn im Namen „Yoga“ steht, muss es wohl um Yoga gehen
Dass „Yoga“ ein Sanskritwort ist und „Verbindung“ bedeutet, wollen sie nicht wissen. Ganz zu schweigen davon, womit oder mit wem diese Verbindung besteht …
Und selbst wenn ich noch einen weiteren Artikel darüber schreibe und danach noch tausend – nichts wird sich ändern. Sie werden trotzdem das denken, was ihnen gerade einfällt. Das ist ihr Niveau.
Das Wort „Yoga“ und das alte Verständnis
Yoga ist keine modische Gymnastik, sondern eine spirituelle Disziplin. Das Wort Yoga stammt von der Sanskritwurzel yuj – „verbinden, zusammenbinden, Joch“.
Die vedischen Rishis und die Verfasser klassischer Texte waren der Ansicht, dass Yoga die Verbindung des individuellen Bewusstseins mit dem höheren Bewusstsein bedeutet.
Im alten Traktat Yoga-Yajnavalkya heißt es:
Die Kommentare zur Bhagavad-Gita ergänzen, dass der Yogi, der mit dem Höchsten vereint ist, auch während alltäglicher Tätigkeiten in das Göttliche versunken bleibt.
🪶 Der spirituelle Lehrer Paramahansa Yogananda erklärt:
Die vedische Literatur betont, dass Yoga das wahre Selbst offenbart und erkennen lässt, dass es keine Getrenntheit gibt – alles ist eins.
Die Upanishade Yoga-Shikha erklärt:
Yoga vereint Geist und Intellekt und führt die Seele zur Befreiung.
Iyengar beschrieb es als „Kunst, Wissenschaft und Philosophie“, die alle Ebenen des menschlichen Lebens betreffen.
🪷 Im ursprünglichen Verständnis ist Yoga also keine Übung für mehr Beweglichkeit,
sondern eine Methode, das wahre „Ich“ und die Einheit mit dem Universum zu erkennen.
Patanjali und die acht Stufen des Yoga
In den Yoga-Sutras gab der Weise Patanjali ein strukturiertes System vor, das als Ashtanga-Yoga bekannt ist – ein achtstufiger Weg:
Yama – ethische Regeln
Niyama – Selbstdisziplin
Asana – Körperhaltungen
Pranayama – Atemkontrolle
Pratyahara – Zurückziehen der Sinne von ihren Objekten
Dharana – Konzentration
Dhyana – Meditation
Samadhi – völliges Versinken im Göttlichen
Die letzte Stufe – Kaivalya – bedeutet Befreiung und „Absolutheit“: das Verweilen in der Einheit mit Gott, wenn der Beobachter in seinem wahren Selbst ruht.
Patanjali definiert Yoga als Chitta-Vritti-Nirodha – das Zur-Ruhe-Bringen der Bewegungen des Geistes.
Wenn der Geist zur Ruhe kommt, erfahren wir die Einheit mit allem Seienden.
Äußere Haltungen sind nur ein Werkzeug; der Schlüssel liegt in der Disziplin des Geistes und der Reinheit des Herzens.
Yoga in der Tradition der Veden und Upanishaden
Die Texte der Veden und Upanishaden beschreiben Yoga als einen Weg zur Selbstverwirklichung (Moksha) und zur Befreiung vom Samsara.
Die Wurzel yuj bedeutet „verbinden“ – das individuelle Bewusstsein mit dem Universellen zu vereinen.
Der vedische Yoga umfasst moralische und spirituelle Disziplinen, während Asana nur eine davon ist.
Yoga-Yajnavalkya erklärt:
In der Tradition des Shivaismus ist Yoga die Verschmelzung des individuellen Bewusstseins mit dem Universellen, die zu Erleuchtung und Harmonie führt.
Wozu dienen die Körperhaltungen?
In der populären Kultur wird Yoga oft auf Körperhaltungen auf der Matte reduziert.
Doch
selbst Historiker der Praxis erinnern daran:
Die körperliche Vorbereitung war niemals das eigentliche Ziel.
Der klassische Hatha-Yoga strebte danach, „den Körper in einen Diamantkörper zu verwandeln“ – ihn zu einem Träger des Geistes zu machen.
Das Hauptziel ist Freiheit und Erleuchtung.
Das zentrale Objekt des Yoga ist nicht der Körper, sondern der Geist:
Wer den Geist beherrscht, beherrscht sein Schicksal.
Asanas stärken den Körper und bereiten ihn auf lange Meditation vor.
Sie sind wie Waben: jede Zelle ist süß, wenn sie zum inneren Beobachter führt.
Kritik am modernen Ansatz
Im Westen ist Yoga zu einer milliardenschweren Industrie geworden.
Die alte Disziplin hat sich in einen Fitnesstrend verwandelt, bei dem die Matte wichtiger ist als das Bewusstsein.
Wahrer Yoga ist eine Karte des spirituellen Erwachens, die Yamas, Niyamas, Meditation und Atemübungen umfasst.
Die Kommerzialisierung nimmt ihm seine Kraft, wenn Yoga zum Fotorequisit wird,
statt ein Weg zur Einheit mit dem Geist zu sein.
Echter Yoga ist keine Pose für die Kamera, sondern die Erkenntnis, dass der Posierende und Gott eins sind.
Schluss: Rückkehr zu den Wurzeln
Wahrer Yoga ist ein Weg zum Absoluten und nicht bloß Gymnastik.
Er entspringt der Wurzel „yuj“ – „verbinden“.
Er ist die Verbindung der Seele mit Brahman, das Aufhören der Wellen des Geistes und der Aufstieg zu Samadhi.
Der moderne Yoga erinnert an die Geschichte von den Blinden und dem Elefanten:
Jeder hält einen Teil fest und glaubt, das Ganze zu kennen.
Doch wahrer Yoga ist unendlich tiefer.
Es ist ein Weg durch Disziplin, Meditation und Tugend zur Erkenntnis der eigenen wahren Natur.
Der wahre Sinn des Yoga ist inspirierend wie ein Sonnenaufgang:
Er endet nicht auf der Matte, sondern beginnt im Herzen.
Möge jeder, der sich auf die Matte stellt, daran denken: Die Matte ist nur die Schwelle zum Tempel des wahren Yoga.
Dann wird Yoga wieder zu dem, was er für die vedischen Rishis war –
ein Weg zur Selbsterkenntnis, Einheit und Freiheit.
Na ja, wenn im Namen „Yoga“ steht, muss es wohl um Yoga gehen
Dass „Yoga“ ein Sanskritwort ist und „Verbindung“ bedeutet, wollen sie nicht wissen. Ganz zu schweigen davon, womit oder mit wem diese Verbindung besteht …
Und selbst wenn ich noch einen weiteren Artikel darüber schreibe und danach noch tausend – nichts wird sich ändern. Sie werden trotzdem das denken, was ihnen gerade einfällt. Das ist ihr Niveau.
Yoga ist keine modische Gymnastik, sondern eine spirituelle Disziplin. Das Wort Yoga stammt von der Sanskritwurzel yuj – „verbinden, zusammenbinden, Joch“.
Im alten Traktat Yoga-Yajnavalkya heißt es:
„Yoga ist die Verbindung der individuellen Seele (Jiva-Atma) mit der Höchsten Seele (Param-Atma).“
🪶 Der spirituelle Lehrer Paramahansa Yogananda erklärt:
„Yoga ist die Vereinigung der Seele mit dem Geist … seine Aufgabe besteht darin, das individuelle Bewusstsein mit dem ewigen, grenzenlosen Geist zu vereinen.“
Die Upanishade Yoga-Shikha erklärt:
„Es gibt keine höhere Tugend als Yoga … nichts Feineres oder Höheres.“
Iyengar beschrieb es als „Kunst, Wissenschaft und Philosophie“, die alle Ebenen des menschlichen Lebens betreffen.
🪷 Im ursprünglichen Verständnis ist Yoga also keine Übung für mehr Beweglichkeit,
sondern eine Methode, das wahre „Ich“ und die Einheit mit dem Universum zu erkennen.
In den Yoga-Sutras gab der Weise Patanjali ein strukturiertes System vor, das als Ashtanga-Yoga bekannt ist – ein achtstufiger Weg:
Wenn der Geist zur Ruhe kommt, erfahren wir die Einheit mit allem Seienden.
Äußere Haltungen sind nur ein Werkzeug; der Schlüssel liegt in der Disziplin des Geistes und der Reinheit des Herzens.
Die Wurzel yuj bedeutet „verbinden“ – das individuelle Bewusstsein mit dem Universellen zu vereinen.
„Yoga ist die Verbindung der individuellen Seele mit dem höchsten ‚Selbst‘ (Brahman).“
In der populären Kultur wird Yoga oft auf Körperhaltungen auf der Matte reduziert.
Doch
Die körperliche Vorbereitung war niemals das eigentliche Ziel.
Das Hauptziel ist Freiheit und Erleuchtung.
Wer den Geist beherrscht, beherrscht sein Schicksal.
Sie sind wie Waben: jede Zelle ist süß, wenn sie zum inneren Beobachter führt.
Die alte Disziplin hat sich in einen Fitnesstrend verwandelt, bei dem die Matte wichtiger ist als das Bewusstsein.
Die Kommerzialisierung nimmt ihm seine Kraft, wenn Yoga zum Fotorequisit wird,
statt ein Weg zur Einheit mit dem Geist zu sein.
Wahrer Yoga ist ein Weg zum Absoluten und nicht bloß Gymnastik.
Er entspringt der Wurzel „yuj“ – „verbinden“.
Er ist die Verbindung der Seele mit Brahman, das Aufhören der Wellen des Geistes und der Aufstieg zu Samadhi.
Jeder hält einen Teil fest und glaubt, das Ganze zu kennen.
Doch wahrer Yoga ist unendlich tiefer.
Er endet nicht auf der Matte, sondern beginnt im Herzen.
Dann wird Yoga wieder zu dem, was er für die vedischen Rishis war –
ein Weg zur Selbsterkenntnis, Einheit und Freiheit.






