Interplanetare Kontakte und das Prinzip der Verbindung
Um interplanetare Kontakte zu verstehen, beginnt der Mensch am besten mit einem Vergleich zur gewöhnlichen menschlichen Kommunikation.
Die Menschen haben das Telefon, das Radio, das Internet und die Satellitenkommunikation erschaffen. Sie haben gelernt, Informationen über Leitungen, elektromagnetische Wellen, kurze und lange Wellen sowie digitale Signale zu übertragen. Doch all das ist nur die Ebene der Kommunikation, die die Menschheit
bisher erschließen, verstehen und technisch nutzen konnte.
Das bedeutet nicht, dass es keine anderen Kommunikationswege gibt.
Als der Mensch in der Antike das Radio noch nicht kannte, hätte er sagen können:
„Es ist unmöglich, mit einem Menschen in tausend Kilometern Entfernung zu sprechen. Er ist schließlich nicht hier.“
Doch später entdeckten die Menschen die Wellen – und das Unmögliche wurde alltäglich.
Genauso kann der Mensch heute sagen:
„Es ist unmöglich, mit Wesen anderer Planeten oder Welten Kontakt aufzunehmen.“
Doch das sagt nichts über die Unmöglichkeit des Kontakts aus. Es sagt nur, dass das gewöhnliche menschliche Denken bisher nicht alle Gesetze der Kommunikation kennt.
Die Menschheit hat nur einen kleinen Teil der gewaltigen Realität entdeckt.
Kommunikation jenseits der Radiowellen
Hoch entwickelte Wesen können Kommunikationswege nutzen, die dem Menschen bisher wie ein Wunder, Mystik oder Fantastik erscheinen.
Doch ein Wunder ist oft einfach eine Technologie, die der Mensch noch nicht versteht.
Die wichtigsten Werkzeuge einer solchen Verbindung befinden sich nicht in äußeren Geräten, sondern im Menschen selbst:
im Gehirn, im Bewusstsein, im Energiefeld, in der Seele und in der inneren Wahrnehmung.
Was der Mensch heute mithilfe eines Telefons tut, kann ein hoch entwickeltes Wesen durch Bewusstsein tun.
Nicht weil es „zaubert“, sondern weil es feinere Gesetze der Übertragung von Informationen, Präsenz und Interaktion beherrscht.
Die Menschen haben Antennen aus Metall.
Bei den Höheren Wesen ist die Antenne das Bewusstsein.
Die Menschen haben Radiosender.
Die Höheren Wesen haben ein Feld des Geistes.
Die Menschen haben das Internet.
Der Kosmos hat ein lebendiges Netzwerk des Bewusstseins.
Und der Mensch selbst ist Teil dieses Netzwerks, er weiß es nur noch nicht immer bewusst zu nutzen.
Entfernung ist nicht immer ein Hindernis
Für das irdische Denken scheint die Entfernung das wichtigste Hindernis zu sein.
Wenn jemand weit entfernt ist, muss man zu ihm fliegen, fahren, ein Signal übertragen und auf eine Antwort warten. Doch auf höheren Ebenen der Realität kann Entfernung eine ganz andere Bedeutung haben.
Die moderne Wissenschaft nähert sich bereits vorsichtig dem Gedanken, dass die Welt auf tiefster Ebene viel sonderbarer aufgebaut ist, als sie dem gewöhnlichen Menschen erscheint. In der Quantenphysik gibt es Ideen und Phänomene, bei denen die Entfernung aufhört, ein so absolutes Hindernis zu sein, wie sie es im Alltag scheint.
In spiritueller Sprache lässt sich das einfacher ausdrücken:
Ein hohes Bewusstsein „bewegt“ sich nicht immer von einem Punkt zum anderen; es kann dort gegenwärtig sein, wohin seine Aufmerksamkeit gerichtet ist.
Für ein solches Wesen kann „herfliegen“ nicht bedeuten, Millionen Kilometer zurückzulegen, sondern gegenwärtig zu sein.
Es muss nicht im irdischen Sinne zu euch fliegen.
Es kann sein Bewusstsein in eurer Nähe zum Ausdruck bringen.
Es kann in euer Feld eintreten.
Es kann einen Gedanken übermitteln.
Es kann ein Bild geben.
Es kann einen Zustand zeigen.
Es kann sogar vorübergehend eure Wahrnehmung in seine Sphäre übertragen.
Für den Menschen wird das wie ein Kontakt aussehen.
Für das Wesen ist es eine natürliche Handlung des Bewusstseins.
Kontakt erfordert Gegenseitigkeit
Doch hier gibt es ein sehr wichtiges Gesetz.
Um einen Menschen telefonisch zu erreichen, genügt es nicht, einfach ein Telefon zu besitzen. Man muss die Nummer kennen. Man muss anrufen wollen. Idealerweise ist der andere Mensch bereit zu antworten. Die Verbindung muss einen Sinn haben.
Niemand, der bei Verstand ist, ruft ohne Grund zufällig irgendwelche Nummern an.
Selbst wenn wir Verwandte anrufen, hat auch das einen Zweck. Wir wollen wissen, ob es ihnen gut geht. Oder eine Nachricht mitteilen. Oder um Hilfe bitten. Oder einfach Nähe spüren. Sogar der einfachste menschliche Anruf trägt eine Absicht in sich.
Dasselbe gilt für den Kosmos.
Der Kontakt mit einem hoch entwickelten Wesen entsteht nicht allein deshalb, weil ein Mensch neugierig geworden ist.
Neugier ist noch kein spiritueller Grund.
Der Wunsch, etwas Erstaunliches zu erleben, ist noch keine Bereitschaft.
Der Satz „Ich will Kontakt“ ist noch keine Einstimmung.
Kontakt muss einen Zweck haben.
Warum sollte ein Höheres Wesen Kontakt aufnehmen?
Das ist die wichtigste Frage, die der Mensch oft vergisst zu stellen.
Nicht nur:
„Warum will ich Kontakt?“
Sondern auch:
„Warum sollte ein Höheres Wesen Kontakt mit mir aufnehmen wollen?“
Das ist keine Erniedrigung des Menschen. Es ist Nüchternheit.
Wenn ihr mit einem Wesen auf planetarer Ebene in Verbindung treten wollt, müsst ihr verstehen, dass es eigene Aufgaben, eine eigene Seinsebene, einen eigenen Dienst und eine eigene Verantwortung hat.
Es ist nicht verpflichtet, den Menschen zu unterhalten, müßige Fragen zu beantworten oder die Fantasien anderer zu bestätigen.
Kontakt ist möglich, wenn er einen Sinn hat:
Der Mensch ist bereit, etwas zu lernen;
der Mensch kann Hilfe annehmen;
der Mensch ist fähig, das Übermittelte nicht zu verzerren;
der Mensch bringt anderen Nutzen;
der Mensch erfüllt eine spirituelle Aufgabe;
der Mensch ist für bestimmte Informationen reif;
der Mensch wird in einem bestimmten Prozess tatsächlich gebraucht.
Andernfalls wird es keine Verbindung geben.
Der Kosmos verschwendet keine hohe Energie auf leere Gespräche.
Er ist kein himmlisches Callcenter, in dem der Mitarbeiter sagen muss: „Ihr Anliegen ist uns sehr wichtig.“ Obwohl es zugegeben schön klingen würde.
Der Mensch muss eine „Adresse“ sein
Damit Kontakt zustande kommt, muss der Mensch nicht nur jemand sein, der ihn wünscht, sondern eine
Adresse werden.
Eine Adresse ist nicht nur ein Name und ein Körper.
Eine Adresse ist im spirituellen Sinn eine Schwingung, ein Zustand, eine Absicht, Reinheit und eine Aufgabe.
Ein hoch entwickeltes Wesen sieht nicht eure Personalien.
Es sieht euer Feld.
Es sieht, warum ihr ruft.
Es sieht, was ihr mit dem Empfangenen tun könnt.
Es sieht, ob ihr spirituelles Wissen in Stolz, ein Spiel, Macht oder ein schönes Aushängeschild verwandeln werdet.
Daher besteht die erste Phase interplanetarer Kontakte nicht so sehr darin, zu versuchen, „jemanden vom Jupiter zu rufen“, sondern darin, sich selbst als würdigen Verbindungsknoten vorzubereiten.
Der Mensch muss zu einem reinen Empfänger werden.
Was für einen Kontakt auf planetarer Ebene erforderlich ist
Für einen interplanetaren Kontakt braucht es nicht nur den Wunsch, sondern auch mehrere Voraussetzungen.
1. Ein bewusstes Ziel
Vor jedem Kontaktversuch muss der Mensch sich selbst klar antworten:
Wozu brauche ich das?
Was möchte ich erhalten?
Bin ich bereit, diesem Wissen zu dienen?
Wird es nur mir oder auch anderen Nutzen bringen?
Ist es vielleicht einfach nur der Wunsch, sich besonders zu fühlen?
Wenn es kein Ziel gibt, entsteht kein Kontakt.
Ein leerer Ruf in der feinstofflichen Welt gleicht einem Anruf ohne Worte. Jemand hebt ab – und dort sind nur Schweigen und der schwere Atem eines spirituellen Touristen.
2. Innere Einstimmung
So wie ein Radioempfänger auf eine bestimmte Frequenz eingestellt wird, muss sich auch das menschliche Bewusstsein auf eine bestimmte planetare Sphäre einstellen.
Jupiter ist eine Welle.
Saturn eine andere.
Der Mond eine dritte.
Die Sonne ist bereits eine ganz andere Ebene.
Man kann nicht einfach „den Kosmos allgemein“ rufen. Das ist zu ungenau.
Die Einstimmung muss präzise, ruhig und respektvoll sein.
3. Reinheit der Absicht
Höhere Wesen reagieren nicht auf niedere Motive.
Wenn ein Mensch Kontakt aus Gründen der Macht, des Ruhms, der Überlegenheit, zum Beweis seiner Auserwähltheit oder zur Kontrolle anderer Menschen sucht, kann er womöglich ganz andere Wesen anziehen als die, die er sich gewünscht hat.
In der feinstofflichen Welt ist es wie im Internet: Wohin man geht, von dort kommen auch die Benachrichtigungen.
Daher muss die Absicht rein sein:
„Möge der Kontakt nur zum Wohle aller und nur mit jenen Wesen stattfinden, die im Licht und in der Wahrheit handeln und im Einklang mit dem Höchsten Gesetz stehen.“
4. Nutzen
Kontakt muss nützlich sein.
Nicht unbedingt im groben Sinne: „Ich habe eine Anleitung erhalten – und einen Motor gebaut.“ Der Nutzen kann spiritueller, energetischer oder evolutionärer Art sein.
Zum Beispiel:
Stärkung des Bewusstseins;
Heilung des Feldes;
Erlangung von Wissen zum Dienen;
Verständnis der Gesetze planetarer Energie;
Hilfe bei spiritueller Arbeit;
Erweiterung der Wahrnehmung;
Übermittlung eines Zustands von Frieden, Kraft, Disziplin und Weisheit.
Wenn der Mensch dies annehmen und richtig nutzen kann, wird Kontakt möglich.
5. Bereitschaft zur Antwort
Manchmal bittet ein Mensch um Kontakt, ist innerlich jedoch nicht darauf vorbereitet, dass ihm tatsächlich geantwortet wird.
Denn ein echter Kontakt kann die Weltanschauung verändern.
Er kann alte Vorstellungen zerstören.
Er kann Verantwortung verlangen.
Er kann dem Menschen sich selbst ohne Maske zeigen.
Daher ist es wichtig, nicht nur bereit zu sein zu rufen, sondern auch die Antwort auszuhalten.
6. Handeln.
Vor Kurzem habe ich euch Wissen über Meshtastic gegeben –
Meshtastic – Internet ohne Internet
Das bietet zum Beispiel die Möglichkeit, mit Verwandten oder engen Freunden zu kommunizieren, selbst wenn es kein Internet und kein Mobilfunknetz gibt.
Wie viele Menschen haben gesagt: „Ja, wir wollen auch mit unseren Angehörigen kommunizieren, selbst wenn nichts mehr funktioniert“? – HUNDERT PROZENT.
Wie viele Menschen haben wie ich einfach losgelegt und ES getan? – NULL PROZENT.
NIEMAND.
Deshalb wird NICHTS geschehen.
Ihr könnt euch noch so viel nützliche Information über Kontakte durchlesen …
Der zentrale Gedanke
Ein interplanetarer Kontakt ist kein fantastisches Ereignis, bei dem ein Mensch zufällig „ein Signal auffängt“.
Es ist nicht wie auf den Fresken in den Tempeln – Engel fliegen dort standardmäßig herum …
Es ist eine bewusste Verbindung zwischen Bewusstseinen verschiedener Ebenen.
So wie für ein Telefongespräch ein Gerät, eine Nummer, der Wunsch, ein Ziel und die Bereitschaft des Gesprächspartners zu antworten erforderlich sind, braucht auch ein kosmischer Kontakt:
reines Bewusstsein,
die richtige Einstimmung,
ein klares Ziel,
inneren Nutzen,
Respekt gegenüber der anderen Seite
und die Erlaubnis der Höheren Gesetze.
Wenn der Mensch nicht weiß, wozu er Kontakt braucht, wird es keinen Kontakt geben.
Denn der Kosmos antwortet nicht auf leere Neugier.
Er antwortet auf einen reifen Ruf.
Und ein reifer Ruf bedeutet, dass der Mensch nicht mehr nur die Sterne sehen will,
sondern bereit ist, zu demjenigen zu werden, durch den die Sterne Licht bringen können.